Verabschiedung Pastor Moor Jovanoski

5 Jahre war Moor Jovanovski Lehrer auf Beröa. Heute wurde er im Rahmen während eines Gottesdienstes verabschiedet. Die gemeinsame Zeit mit ihm im Fachbereich der Praktischen Theologie war geprägt von gegenseitiger Offenheit und Wertschätzung.

Uns beiden war es wichtig, für den Dienst förderliche und hilfreiche Methoden und Konzepte zu entwickeln und umzusetzen. Spannend und herausfordernd war dies vor allem in Bereich der Persönlichkeitsentwicklung und in der Gestaltung der Reflektionstage. Sein Unterricht in Homiletik und Verwaltungskunde zeichnete sich durch fachlich hohe Kompetenz aus. Es war eine gute, kreative und schöne Zeit. Danke Moor.

Moor arbeitet seit 01.07.2016 als Pastor im Christlichen Zentrum Wiesbaden. Moor, wir wünschen Dir und Deiner Familie von Herzen Gottes Segen für Eure neuen Aufgaben.

Dietmar Schwabe
Fachbereichsleiter Praktische Theologie

Ehrung Reimer Dietze

Reimer Dietze feiert 25-jähriges Dienstjubiläum am TSB Erzhausen

Er ist BERÖAner, Pastor, Lehrer, Historiker, Alttestamentler, LKW-Liebhaber, Clogsträger, Denker und auch Querdenker, Ehemann, Vater, Opa und inzwischen auch der dienstälteste Dozent am Theologischen Seminar in Erzhausen. Reimer Dietze studierte Geschichte, Klassische Altertumskunde und Biblische Archäologie in Kiel. Weniger bekannt dürfte sein, dass er sich auch mit ägyptischen Hieroglyphen befasste (was seine für viele BERÖAner kaum lesbare Handschrift erklären mag) und sich, wenn es sein muss, auf Plattdüütsch, Französisch und Russisch verständigen kann, was ihm in seiner Zeit als „Bibelschmuggler“ in die Sowjetunion zu Gute kam. Gegen Ende seines Studiums folgte er dem Ruf Gottes nach Erzhausen, wofür er sogar seine fast fertige Dissertation abbrach. Theologisch versiert und mit hoher Fachkenntnis unterrichtete er quer durch alle theologischen Disziplinen. Seit vielen Jahren verantwortet er als Fachbereichsleiter die Historische Theologie und das Alte Testament. In diesem Jahr kann er auf 25 Jahre hauptamtlicher Tätigkeit zurückblicken, dazu kommen noch etliche weitere Jahre davor als Teilzeit- und als Gastdozent.

Im Namen aller BERÖAner wollen wir von ganzem Herzen Danke sagen und wünschen Gottes Segen und „na, denn man tau“ für das nächste Jahrzehnt!

Johannes Schneider
Rudolf Fichtner

Glaubenstag Juli 2016 - Pastor Cyrille Tchamda

Am 14.7.16 feierten wir den erfolgreichen Abschluss des Studienjahres 2015-16 mit einem starken Glaubenstag auf Beröa. Zu Gast hatten wir Pastor Cyrille Tchamda. Er ermutigte uns sehr, dem Herrn mit einem demütigen Herzen zu dienen.
Dieser Glaubenstag hatte zwei Besonderheiten: Zum einen wurde unser Lehrer Moor Jovanovski offiziell verabschiedet, zum anderen wurde Reimer Dietze für seine 25 Jahre als vollzeitlicher Lehrer auf Beröa geehrt. Den beiden sind wir unendlich dankbar für ihren Dienst, ihre Investition und ihre Treue!

Danach grillten wir Studenten, Lehrer und Mitarbeiter zusammen bei herrlichem Wetter und genossen die letzten Gespräche und Gemeinschaft vor den Sommerferien.

Wir wünschen einen gesegneten Sommer!

Missionsreise der Grundstufe 2016

Vom 1.-8.7.16 hatten wir als Grundstufe des Theologischen Seminars BERÖA das Privileg, unsere Missionsreise in Thüringen zu machen und Gottes Wirken dort selber zu erleben.

James Ros, Gemeindegründer und Leiter vom Netzwerk KirchenThür, gestaltete diese Missionsreise und ermöglichte uns einen tiefen Einblick in die Gemeindegründung. Unsere erste Station war Arnstadt, wo James und sein Team die Ilm-Kreis-Kirche gegründet haben. Arnstadt, die größte Stadt Thüringens, hatte vor James keine Freikirche. 70% der Bevölkerung ist konfessionslos.

Wir verteilten Obstbecher um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und sie zum Gottesdienst „Sonntag mit Freunden“ einzuladen. Zwei Studenten erzählten, wie Gott ihr Leben verändert hat, und Seminardirektor Johannes Schneider erklärte auf eindrückliche Weise, dass wir gut genug für den Himmel sind – wenn wir das Liebesangebot von Gott annehmen.

Nach dem Einsatz in Arnstadt ging es weiter nach Bad Blankenburg, wo B. Gassmann mit seiner Frau eine Gemeinde gründet. Diese Stadt wird von vielen resignierten Einwohnern als „tot“ bezeichnet. Deswegen fokussierten wir uns dort darauf, die Menschen und die Stadt zu segnen, indem wir an unterschiedlichsten Stellen mit Menschen jeden Alters sprachen. Wir gingen ins Altersheim, zu den Jugendlichen im Park und auf dem Fußballplatz, zu Bauarbeitern auf der Straße und zu entmutigten Ladenbesitzern. Einige Menschen waren sehr offen, viele jedoch reagierten mit Skepsis und Ablehnung, und wollten weder Eis noch Blumenstrauß annehmen. Sie kennen es nicht, dass Menschen ihnen einfach so etwas schenken wollen. Doch durften wir auch erleben, wie Gott sogar jemanden heilte, der unter starken Schmerzen im Wirbelsäulenbereich litt!

Viele Christen behaupten, dass der Boden in Ostdeutschland sehr hart sei, aber für Gott ist nichts unmöglich. Es gibt viele offene Türen, weil die Menschen nach lebendigem Wasser dürsten – nur sind die Arbeiter noch zu wenig. Von tiefstem Herzen können wir sagen, dass die Arbeit in Thüringen extrem wichtig und nötig ist. Wir beten für James, seine Teams und ihre Arbeit und wollen hartnäckig für Erntearbeiter beten.

Glaubenstag Juni 2016 - Pastor Matthias Jordan

Es war wieder ein starker Glaubenstag am 13.6.16! Dieses Mal diente uns Pastor Matthias Jordan aus Kassel. Es war eine intensive Zeit, in welcher der Heilige Geist unsere Herzen nicht nur im Lobpreis, in der Verkündigung und im Gebet berührte, sondern auch mit Eindrücken und prophetischen Worten. An diesem Tag wurden wir ermutigt und vom Heiligen Geist neu erfüllt. Anhand 1. Korinther 2,1-5 erinnerte uns Matthias daran, dass wir geistlich gesehen nichts aus eigener Leistung schaffen können. Stattdessen kommt die Kraft unserer Predigten und unseres Dienstes für den Herrn vom Heiligen Geist. Es ist dennoch wichtig, dass wir unser Bestes für Gott einsetzen, uns dabei aber nur auf Gottes Kraft verlassen. Die „richtige Balance“ ist laut Matthias das alles Entscheidende. Ja, einerseits stimmt es, dass wir ohne den Heiligen Geist nicht in der Lage sind, etwas für Gottes Reich zu bewegen.  Andererseits ist alles möglich dem, der glaubt! Allzu oft fehlt uns der Glaube und wir fragen uns, ob etwas wirklich möglich sei. Stattdessen dürfen wir den Himmel stürmen, denn: „Alles, was ihr im Gebet bittet, glaubt es, im Gebet zu empfangen – und ihr habt es! Denn das, worum wir bitten, wird gemäß unserem Glauben geschehen.“ Matthias lebt, was er predigt. Seine Zeugnisse ermutigten uns, noch fester auf Gott zu vertrauen und mehr von ihm zu empfangen. Wir waren und sind über seinen Dienst bei uns sehr dankbar.

Amy Voss, Grundstufe

Glaubenstag Mai 2016 - Pastor Markus Oppermann

Zwischen Event und Evangelium - So lautete das Thema für den Glaubenstag am 9.5.16. Wir hatten wir das Privileg, Pastor Markus Oppermann vom Gospelhouse in Baden-Baden bei uns auf Beröa willkommen zu heißen. Es war starker Glaubenstag voller Lachen, Gottes Reden und wertvollen Tipps und Wegweisung für den vollzeitlichen Dienst.Vor allem betonte Markus Oppermann die Bedeutung des Sonntags: „Der Sonntag ist ‚spielentscheidend‘ für eine Gemeinde! Deshalb sollten sich unsere Gottesdienste durch Excellence und Fleiß auszeichnen und immer klare Ziele verfolgen.“ Außerdem ist es wichtig, das Evangelium nicht zu verwässern, sondern es kreativ und lebendig zu verpacken, damit es die Menschen anspricht. „Es sollte total modern in der Verpackung und total Old School in den Werten sein.“ Dafür brauchen wir die Bereitschaft, Veränderungen zuzulassen. Markus teilte uns auch wichtige Überlebensstrategien für Leiter mit. Jeder von uns kennt schwierige Tage und muss einen guten Umgang damit erlernen. Vor allem sollten sich Leiter in diesen Phasen an folgende Wahrheiten erinnern: 1.) Schwierigkeiten sind nichts Neues – Gott hat in der Vergangenheit geholfen und wird es weiterhin tun. 2.) Die eigene Kraft ist nicht das Entscheidende: Nur auf Jesus und seine Kraft ist Verlass. 3..) Deshalb sollte man sich von Entmutigung und dem Entmutiger lossagen. 4.) Wissen, dass man durch Leid wachsen wird. Mit diesen Überlebensstrategien ist Markus nach mehr als 20 Jahren immer noch ein glücklicher Pastor, der seinen Dienst liebt und dessen Herz ganz stark für Gottes Reich brennt. Wir konnten viel von ihm lernen, was uns für den jetzigen und zukünftigen Dienst prägt und noch einen Schritt weiter bringt.


Amy Voss, Grundstufe