15 Studenten. Ein Wochenende. Dresden.

Mit dem Ziel in ihrer Berufung zu wachsen und gleichzeitig die Jesus-Gemeinde-Dresden für ein Wochenende missionarisch zu unterstützen, machte sich die Mittelstufe des Theologischen Seminars BERÖA am Freitag, den 05.Mai mit ihrem Klassenlehrer Dietmar Schwabe auf den Weg in die wunderschöne ostdeutsche Metropole Dresden.
Nach circa fünfstündiger Anfahrt kam die motivierte Truppe am Freitagnachmittag an und konnte am selben Tag direkt unterstützend in den Jugendabend einsteigen und dort nicht nur einen tollen Abend erleben, sondern auch mit Gebet und prophetischen Eindrücken dienen.
Der darauffolgende Samstag wurde dann ganz einem evangelistischen Straßeneinsatz in der sächsischen Nachbarstadt Pirna gewidmet und so der dortige Standort der Jesus-Gemeinde unterstützt. Mit einem bunten Straßenstand, einem schönen Programm von Kinderschminken und Perlenketten-Basteln bis zu dem Angebot einer Hüpfburg für Kinder und Gesprächen für Erwachsene konnten gute Brücken zu der Pirnaer Bevölkerung gebaut werden und interessante, inspirierende Gespräche geführt werden. Die dabei verteilten Einladungen zu den Standort-Gottesdiensten wurden offen aufgenommen und so kann nun gebetet werden, dass diese auch angenommen werden.
Nachdem der erfolgreiche Samstag mit einem entspannten Abend ausgeklungen war, durften die Studenten am Sonntagmorgen mit neuem Schwung einen Kindergottesdienst der Dresdner Gemeinde gestalten und dabei mit wilder Action und viel Spaß über die Freundschaft mit Gott reden.
Nach 2 Tagen voll verschiedener Einsätze in Jugendarbeit, Standortarbeit und Kinderdienst machte sich die Erzhausener Gruppe am Sonntagnachmittag müde, aber glücklich wieder auf den Heimweg und schaut nun auf ein erlebnisreiches und gutes Wochenende zurück.
Wieder einmal wurde der Slogan des Theologischen Seminars Beröa - "live the mission" - praktisch und den Studenten eine geniale Möglichkeit geboten, die sie dienen und wachsen ließ.

David Koontz

Vortrag von Rabbi Shmuel Bowman

„Siedler“ sein und Schutzbunker für Araber bauen? Rabbi sein und mit Christen zusammenarbeiten? Terroropfer sein und Palästinenser lieben?
Der Vortrag mit Gottfried Bühler und Rabbi Shmuel Bowman versprach ein wirklich interessanter und aufschlussreicher Abend am Theologischen Seminar BERÖA zu werden. Daher sind neben der Studentenschaft auch zahlreiche auswärtige Gäste gekommen – junge und alte, jüdische wie christliche.
Nachdem Gottfried Bühler als Vertreter der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem eine Ansprache gehalten hatte, erhielt Rabbi Shmuel Bowman das Wort und wurde von Reimer Dietze übersetzt.
Bowman ist Leiter von „Operation Lifeshield“, einer Organisation, die in Israel mobile Bunker gegen Raketenangriffe aufstellt. Diese Bunker werden in arabischen sowie jüdischen Gebieten aufgestellt und retten täglich vielen Menschen das Leben.

In seinem Vortrag erzählte uns Rabbi Shmuel von der Geschichte der Neugründung Israels, von den Rückkehrern und der Liebe der Juden zu ihrem Heiligen Land. Außerdem teilte Bowman aus erster Hand den Alltag in Israel und den Umgang mit der ständigen Bedrohung, welche auch seine eigene Familie schon unmittelbar getroffen hat.
Unter diesen schwierigen Umständen sind seine humorvolle Art, sein offenes Herz und seine Bemühungen für den Frieden wirklich bemerkenswert.

Für die Hörerschaft waren die von ihm geteilten Ansichten und Blickwinkel aus erster Hand wirklich einzigartig und interessant, und wir bedanken uns daher bei Rabbi Shmuel Bowman und wünschen ihm Gottes Segen.

Felix Ronsdorf

Glaubenstag mit Pastor Ryszard Krzywy

Ungefähr alle vier Wochen findet am Theologischen Seminar Beröa ein sogenannter Glaubenstag statt. An diesem Tag richten wir uns als Schulgemeinschaft in zwei intensiven Gottesdiensteinheiten wieder neu auf Jesus Christus aus und suchen seine Nähe. Diese Woche durften wir einen wirklich einzigartigen Glaubenstag zusammen erleben.

Pastor Ryszard Krzywy aus Polen war unser Sprecher – und schon im Vorfeld war bekannt, dass er neben seiner Tätigkeit als Pastor der Gemeinde auch mit einer kraftvollen und gesegneten prophetischen Begabung dient.
Im ersten Gottesdienst lehrte Ryszard über die Vielseitigkeit der Prophetie und ließ uns an seinen langjährigen Erfahrungen im prophetischen Dienst teilhaben. Übersetzt wurde er dabei von der Beröabsolventin Pastorin Iwona Krawczyk.
Die Erlebnisse, die Ryszard mit uns teilte, waren von einer tiefen geistlichen Dimension geprägt und wir konnten viel aus seinem vielseitigen Dienst lernen.
Mit Spannung erwartete man in der Pause schon den zweiten Gottesdienst, denn hier wollte Ryszard sich ganz bewusst Zeit nehmen und über einzelne Personen prophezeien. Durch Gottes Gnade und Geist geleitet, sprach er gestützt auf biblische Wahrheiten und Geschichten in das Leben vieler Studenten. Es war begeisternd mitzuerleben, wie Gott wirklich gezielt und definiert jedem Einzelnen etwas zu sagen hatte.

Als Schulgemeinschaft sind wir gesegnet worden und ermutigt durch Ryszards Dienst hoffen darauf, ihn im nächsten Jahr wieder zu einem Glaubenstag begrüßen zu dürfen.

Felix Ronsdorf

Glaubenstag mit Andreas Sommer

Es waren ermutigende Zeugnisse, die wir am letzten Glaubenstag aus dem Zwischenpraktikum zu hören bekamen. Studenten aller Jahrgänge berichteten, wie Gott sie gesegnet hat, wie er sie herausforderte und durch die Zeit im Praktikum wachsen ließ.
Andreas Sommer, Pastor der FC Bremen, begleitete uns an diesem Tag als Referent und teilte zwei wertvolle Gedanken mit uns. Zum einen machte er uns klar, dass Gott gerade in der Praxis, unabhängig von der Situation oder der Größe der Herausforderung immer an unserer Seite steht. Ob er uns wie Petrus aus den Fluten des Sturms rettet, oder ob er uns, wie im Psalm 23, den Tisch im Angesicht unserer Feinde deckt - bildlich gesehen ist er immer nur eine Armlänge entfernt.
Zum anderen rief er uns in Erinnerung, dass wir in unserem Dienst bei all unserer Erfahrung, all unserer Tradition und Exzellenz immer wieder überprüfen sollen, ob eben diese Dinge nicht ein Anstoß zur Selbstgerechtigkeit sein könnten.
In der letzten Session gab uns Andreas etwas wirklich Wichtiges mit auf den Weg – Quellen einer langen Leiterschaft.
Gerade in Bezug auf die Tatsache, dass unser Dienst eher einem Marathon als einem Sprint gleichen wird, waren seine Ratschläge wirklich wertvoll. Abschließend stellte er sich dann sehr ehrlich den verschiedensten Fragen aus dem Publikum, und auch hier gab es vieles von ihm zu lernen.
Andreas, wir sind dir dankbar, dass du mit uns dein Herz und deine Erfahrungen geteilt hast und wir hoffen dich bald wieder begrüßen zu dürfen.

Felix Ronsdorf

Seelsorge: Intensiver Schulungstag mit Dr. Martin Grabe

Zum dritten Mal dürfen wir in Dankbarkeit auf einen überaus erfolgreichen Seminartag zum Thema Seelsorge zurückblicken. Durchgeführt wurde er vom Arbeitskreis Seelsorge im BFP und dem Theolog. Seminar Beröa . Wieder waren zahlreiche Gäste anwesend. Als Referenten konnten wir
 Dr. Martin Grabe gewinnen. Er arbeitet als Psychiater und Psychotherapeut und ist  Chefarzt  der Psychotherapeutischen Abteilung an der Klinik Hohe Mark in Oberursel. Das Thema des Seelsorgetages lautete: Die Kunst zu vergeben. Befreiender Umgang mit Verletzungen.
Dr. Grabe ist täglich mit den krankmachenden Folgen nicht praktizierter Vergebung konfrontiert. Aus  seinem großen Wissens- und Erfahrungsschatz berichtete er über das Thema Vergebung und den befreienden Umgang mit Verletzungen. Er leitete seinen  Vortrag  direkt und interaktiv ein.
 Dr. Martin Grabe zeigte anhand einiger Beispiele des alltäglichen Lebens die Hintergründe von seelischen Verletzungen. Er  benannte ganz praktische Schritte, wie es gelingen kann, mit Verletzungen umzugehen, sie loszulassen und aus dem Kreislauf der negativen Gedanken auszubrechen. Er legte ein differenziertes Verständnis von Vergebung vor, das nicht nur theologische, sondern vor allem psychologische Aspekte berücksichtigte. Wie Vergebung geschieht, wurde anhand der "drei Wege der Vergebung" deutlich. Im Einzelnen ging es um das Verstehen, d.h. das kränkende Verhalten eines Menschen im Zusammenhang mit seiner Lebenssituation wahrzunehmen. Wer den zweiten Weg beschreitet, stellt das erlittene Unrecht in Beziehung zu der vergleichbaren Schädigung, die er anderen zugefügt hat. Der dritte Weg zeigte, wie ein Ausgleich des erlittenen Unrechts durch Wiedergutmachung und Delegation möglich wird. Durch seine biblischen Bezüge zeigte Dr. Martin Grabe auf, dass wir Menschen bei Gott unsere Schuld zugeben dürfen und trotzdem in Freiheit leben können. Mit seinen Vorträgen forderte er seine Zuhörer heraus, Vergebung gegenüber Mitmenschen in allen Lebensbereichen zu üben - ob in der Ehe und Familie, am Arbeitsplatz gegenüber dem Chef oder den Arbeitskollegen – und darin Befreiung zu erleben.

Wir freuen uns auf den nächsten Seminartag am 21.04.2018. Das Thema lautet: „Umgang mit schwierigen Menschen“, Grenzen erfahren u. Grenzen setzen. Referent ist  Johannes Stockmayer. Gäste sind wieder herzlich willkommen. Weitere Info: seelsorge.bfp.de

Glaubenstag mit Freimut Haverkamp

Zum ersten Glaubenstag in diesem Jahr durften wir Pastor Freimut Haverkamp auf BERÖA begrüßen. Er ist leitender Pastor der Hillsong Church Germany und ein wirklich motivierender Prediger, von dem wir als Schulgemeinschaft eine Menge lernen durften.

Freimut leitete seine Predigt über das Thema „Identität“ mit einem Bibelabschnitt aus dem ersten Korintherbrief ein. In Kapitel 4,4 heißt es: „Entscheidend ist das Urteil, das der Herr über mich spricht!“.
Wir durften verstehen, dass wir unsere Identität weder im Erfolg oder Misserfolg unseres Dienstes, noch in der Meinung anderer suchen sollten, sondern einzig und allein in der Tatsache, ein Diener und ein Kind Gottes sein zu dürfen.
Immer wieder betonte Freimut, dass man auch im vollzeitlichen Dienst in der Gemeindearbeit nicht vor Oberflächlichkeit und vor dem Vergleichen mit anderen gefeit ist. Deswegen ermutigte er uns, nicht dauernd über Selbstoptimierung und das eigene Können und Schaffen nachzudenken, sondern viel mehr Zeit dahingehend zu investieren, sich über die Menschen Gedanken zu machen, die man erreichen möchte.

Im zweiten Teil des Gottesdienstes ging es um falsche und richtige Vorstellungen von Leiterschaft. Freimut konnte uns hier viele hilfreiche Tipps mitgeben, die er durch seine Erfahrungen im Dienst gelernt hat.
Abschließend gab es noch die Möglichkeit ganz praktische Fragen an ihn zu stellen, und auch konnten wir noch vieles dazulernen.
Wir bedanken uns herzlich für deinen Dienst Freimut, und hoffen dich bald wieder auf BERÖA begrüßen zu dürfen.

Felix Ronsdorf