Glaubenstag mit Freimut Haverkamp

Zum ersten Glaubenstag in diesem Jahr durften wir Pastor Freimut Haverkamp auf BERÖA begrüßen. Er ist leitender Pastor der Hillsong Church Germany und ein wirklich motivierender Prediger, von dem wir als Schulgemeinschaft eine Menge lernen durften.

Freimut leitete seine Predigt über das Thema „Identität“ mit einem Bibelabschnitt aus dem ersten Korintherbrief ein. In Kapitel 4,4 heißt es: „Entscheidend ist das Urteil, das der Herr über mich spricht!“.
Wir durften verstehen, dass wir unsere Identität weder im Erfolg oder Misserfolg unseres Dienstes, noch in der Meinung anderer suchen sollten, sondern einzig und allein in der Tatsache, ein Diener und ein Kind Gottes sein zu dürfen.
Immer wieder betonte Freimut, dass man auch im vollzeitlichen Dienst in der Gemeindearbeit nicht vor Oberflächlichkeit und vor dem Vergleichen mit anderen gefeit ist. Deswegen ermutigte er uns, nicht dauernd über Selbstoptimierung und das eigene Können und Schaffen nachzudenken, sondern viel mehr Zeit dahingehend zu investieren, sich über die Menschen Gedanken zu machen, die man erreichen möchte.

Im zweiten Teil des Gottesdienstes ging es um falsche und richtige Vorstellungen von Leiterschaft. Freimut konnte uns hier viele hilfreiche Tipps mitgeben, die er durch seine Erfahrungen im Dienst gelernt hat.
Abschließend gab es noch die Möglichkeit ganz praktische Fragen an ihn zu stellen, und auch konnten wir noch vieles dazulernen.
Wir bedanken uns herzlich für deinen Dienst Freimut, und hoffen dich bald wieder auf BERÖA begrüßen zu dürfen.

Felix Ronsdorf

Ausbildung im Praktikum

Als Ausbildungsstätte des BFP ist es uns ein großes Herzensanliegen, berufene Menschen bestmöglich und ganzheitlich für den Dienst zu zurüsten. Die Verbindung von theologischem Studium und praktischem Dienst ist für uns dabei von enormer Bedeutung.
Während der Studiensemester ist der Studierende als Begleitpraktikant in einer lokalen Ortsgemeinde fest eingebunden. Während der Semesterpausen finden ergänzende Zwischenpraktika in Ortsgemeinden, Gemeindegründungen oder auf dem Missionsfeld außerhalb Deutschlands statt.
Dadurch soll einerseits charakterliche Prägung, als auch gabenspezifische Förderung geschehen. Diese Vision steht uns als Schule des Bundes vor Augen. Danke an alle im BFP, die uns aktiv in dieser Vision unterstützen. Unser Bemühen im Herrn ist auch hier nicht vergebens (1.Kor.15,58).

Marcel Locher

 

Kristina Kuczewski, GST, Netzwerk-Gemeinde Erfurt
Meine Aufgabenbereiche reichen von Jugend- und Kinderdienst über Lobpreis hin zu den alltäglichen Aufgaben eines Gemeindegründers. Mir gefällt es, dass ich mit meinen Leitern dauerhaft im Gespräch bin und dadurch Feedback über meine Leistungen erhalte.
Warum ich jedes Wochenende soweit fahre? Weil ich ein Herz für die Menschen habe, die Jesus noch nicht kennen und diese Liebe treibt mich an, alles zu geben, was ich kann.

Son Pham, SST, Ecclesia München
Seit ich Teil meiner Begleitgemeinde bin, durfte ich unglaublich viel lernen und mich als geistlicher Verantwortungsträger entwickeln. Hier liegt es den Leitern auf dem Herzen, junge Menschen freizusetzen und in ihren Begabungen zu fördern. Wir sind eine visionäre Gemeinde, die alles daransetzt, Menschen zu lieben und als Gemeinschaft ihr von Gott gegebenes Potenzial zur Entfaltung zu bringen, um München zu verändern. Davon bin ich begeistert und freue mich auf die Zukunft.

Jermaine Evans, OST, Christus Zentrum Koblenz
Als ich mein Begleitpraktikum begonnen habe, wurde ich von der Gemeindeleitung freundlich aufgenommen. Mir wurde viel Vertrauen und Wertschätzung entgegengebracht, und so darf ich mich in vielen Bereichen ausprobieren. Ich darf Jugend- und Abendgottesdienste sowie auch das Gebetsteam vor den Gottesdiensten leiten. Bei Fragen kann ich auf Förderung durch meinen Pastor zählen. Bei meiner Arbeit liegt mir vor allem die junge Generation stark am Herzen.

Glaubenstag mit Gerhard Kirschenmann

Folge mir nach!
So lautete das Thema des Glaubenstages hier auf BERÖA diesen November.
Pastor Gerhard Kirschenmann aus Reutlingen war dieses Mal unser Prediger und hat mit uns diese Worte, die Jesus in Johannes 21 an Petrus richtet, neu beleuchtet.
Vor allem durch seine langjährige Arbeit und Erfahrung als Pastor konnte er uns die Wichtigkeit und Vielschichtigkeit dieser Aufforderung neu bewusstmachen.
Folge mir nach! – so spricht Jesus zu einem Jünger, der ihn eigentlich verraten und damit schwer enttäuscht hatte. Doch Fehler wie dieser halten Gott auch in unserem Leben nicht davon ab weiterhin sein Ziel mit uns zu verfolgen.
Gerhard betonte im ersten Gottesdienst nicht nur, was Nachfolge bedeutet, sondern auch, wem die Nachfolge gelten soll. Nicht uns selbst oder einem Dienst, sondern allein Jesus Christus.
Im zweiten Gottesdienst wurde dann auch noch ein anderer Aspekt betont.
In Vers 22 fordert Jesus Petrus nochmals auf: Folge du mir nach!
Hier spricht er ihn ganz bewusst persönlich an und macht klar: Es geht nicht um Konkurrenzdenken oder Vergleiche in der Nachfolge. Es geht Jesus darum, dass wir unseren Blick auf ihm und dem Weg behalten, den er für uns bereitet hat.

Die Gottesdienste waren in vielerlei Hinsicht ein echter Segen, und wir sind begeistert, wie Gott uns immer wieder neu motiviert, aufbaut und herausfordert. Wir bedanken uns recht herzlich bei Gerhard und wünschen uns, dass seine Worte in unserem Dienst gute Früchte zu Tage fördern werden.

 

Felix Ronsdorf

Prall gefüllter Kurs

Es ist jedesmal eine Freude BERÖA Blockkurse zu unterrichten, an denen Studenten, Kandidaten, Integrationspastoren und Gasthörer teilnehmen.
Die Atmosphäre an solchen Kursen ist für mich immer auch sehr inspirierend. Das Miteinander begeistert.
Solch ein Erlebnis war für mich auch der diesjährige Kurs Pneumatologie II. Hier haben wir über das Amtsverständnis theologisch nachgedacht und dabei das Zusammenspiel von Charakter und Begabung hervorgehoben. Weiter haben wir in diesem Kurs über die Gaben des Heiligen Geistes reflektiert. Es war eine Freude das innere Engagement der Studenten, Kandidaten und Integrationspastoren zu erleben. Insgesamt waren es 75 Teilnehmer, die an diesem Kurs dabei waren.
An vielen Kursen können auch Gasthörer aus Gemeinden teilnehmen. Alle Informationen dazu findet ihr hier. Weist doch bitte theologisch interessierte Menschen in euren Gemeinden auf dieses Angebot hin.

(Marcel Locher, Dozent)

 

Durch die Kandidatenschule auf BERÖA erhalte ich einen tieferen und fundierten Einblick in das Wort Gottes. Mein Glaube wird gefestigt, nicht nur durch den Lehrstoff an sich, sondern auch durch die Reflektion der verschiedenen Ansichten im Plenum. Besonders positiv empfinde ich auch das Kennenlernen der anderen Kandidaten – hier entstehen gute und weiterführende Beziehungen für gemeinsame Dienste in der Zukunft. - Evelyn Schröder (46) Pfingstgemeinde Hamburg

Da die Referenten selbst aus dem Gemeindedienst kommen und im Unterricht ihre Erfahrungen mit uns teilen, ist der Unterricht nicht nur anschaulich, sondern auch wirklich praxisrelevant. Die meisten Kandidaten befinden sich in ähnlichen Lebenssituationen und deswegen ist der Austausch in der Gemeinschaft sehr konstruktiv und bereichernd. - Daniel Allgaier (32) FCG Ingolstadt

Für mich stellt der Unterricht, neben der fachlichen Weiterbildung, auch in meinem persönlichen Glaubensleben eine große Bereicherung dar. Mittlerweile bin ich seit 2008 im Kandidatenprogramm als Teilnehmerin dabei. In dieser Zeit konnte ich feststellen wie meine Gottesbeziehung tiefer und mein Glaubensfundament größer wurde. Ich darf mich durch jeden Besuch auf Beröa selbst reflektieren und dadurch immer wieder feststellen, wie Gott mich gerade durch die Kandidatenschule, durch einen Prozess führt. - Heike Haberkorn (39) FCG Leer

Glaubenstag mit Konstantin Kruse

Am 15.11.16 durften wir wieder einen besonderen Glaubenstag auf BERÖA genießen. Dieses Mal begrüßten wir Pastor Konstantin Kruse als unseren Sprecher. Konstantin ist ein begeisternder und motivierender Sprecher, der selber vor 7 Jahren sein Studium auf BERÖA abgeschlossen hat. Er leitet seitdem die Ecclesia in Nürnberg, eine wachsende und dynamische Gemeinde, die mehr und mehr zu einem prägenden Vorbild für viele Gemeinden in Deutschland wird.

In seiner Predigt führte uns Konstantin durch verschiedene Stellen des Johannesevangeliums neu vor Augen, dass in der Person Jesu Christi alle Fülle ist. Ob auf der Hochzeit zu Kanaa, bei der Frau am Jakobsbrunnen oder bei der Speisung der 5000 – Jesus lässt jeden an seiner Fülle teilhaben, denn er kam um zu geben. Wir dürfen einerseits in dieser Fülle der Gnade und der Wahrheit leben, andererseits fordert Jesus uns auf, diese Haltung des Gebens in unserem Dienst zu kultivieren.

Im zweiten Teil des Glaubenstages ließ Konsti uns dann ganz praktisch an den Erfahrungen seines Dienstes teilhaben. Nachdem er seine Geschichte mit der Ecclesia in Nürnberg erzählt hatte, listete er einige wichtige Prinzipien für den Dienst als Pastor auf. Anschließend gab es noch eine interessante Fragerunde, in welcher er uns auf verschiedenste Fragen Antworten gab.

Wir sind wirklich dankbar für die ermutigenden Worte und die praxisrelevanten Ratschläge, die Konstantin uns weitergegeben hat, und wir wünschen ihm für seinen Dienst weiterhin Gottes reichen Segen.

Felix Ronsdorf

Glaubenstag mit Mario Wahnschaffe

Freisetzung und Ermutigung – mit diesen Worten könnte man den Glaubenstag am 10.10.16 passend überschreiben. Dieses Mal diente uns Pastor Mario Wahnschaffe aus dem CLW Bonn.
Er machte uns mit seiner Leidenschaft auf eindrückliche Art und Weise Mut, die Menschen dieser Welt zu erreichen – gerade die Muslime, für welche sein Herz schlägt. Mario berichtete anfangs nicht nur von starken Zeugnissen aus seiner Heimatgemeinde, sondern auch von seinen wirklich begeisternden Erfahrungen in den Flüchtlingsgebieten des Nahen Ostens. Er vermittelte uns Hoffnung, dass Gott gerade in all den Krisen und schwierigen Fragen dieser Welt sein Reich aufbaut.

Im zweiten Teil der Predigt behandelten wir das Geheimnis der Schwachheit, von welchem Paulus in 1.Korinther 1,27 spricht. Mario betonte hier auf unterschiedliche Weise, wie wichtig die Erkenntnis der eigenen Schwachheit ist. Gott benutzt denjenigen gern, der mit seinen Schwächen und Unfähigkeiten zu ihm kommt. Denn er ist es, der uns durch seinen Geist vollständig zu dem Dienst ausrüstet, zu welchem er uns berufen hat.

Wir durften erleben, wie Gott uns durch seine Gegenwart im Lobpreis, durch die Predigt und durch prophetische Worte zurüstete – er spendete uns neuen Mut, neue Motivation und neuen Antrieb. Durch Gottes Wirken durfte jeder einzelne Besucher durch die Gottesdienste wirklich einen ermutigenden „frischen Wind in seinen Segeln“ spüren, so beschrieb es Marcel Locher am Ende des Gottesdienstes.

Wir bedanken uns bei allen Mitarbeitern und Mitwirkenden, und vor allem bei Pastor Mario für seinen segensreichen Dienst.

Felix Ronsdorf